Helmut und Magrit Hintermeier. Über 100 Seiten mit vielen Abbildungen und Fotos rund um Blüten und Insekten." />

Blütenpflanzen und ihre Gäste - Teil 2

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Produktbeschreibung
Blüten und Insekten bilden nach wie vor eines der faszinierendsten Themen der gesamten Biologie. Tier und Pflanze, Zoologie und Botanik greifen hier aufs engste ineinander.

In der im Laufe der Evolution erfolgten Verknüpfung und Vernetzung von Blüte und Insekt haben sich verblüffende Anpassungen herausgebildet, die in jedem blühenden Garten oder auf Spaziergängen zum eigenen Forschen geradezu herausfordern. Neben Gartenblumen von hohem Zierwert werden auch häufige und verbreitete Wildpflanzen vorgestellt. Für das menschliche Auge sind sie oft weit weniger attraktiv - doch nur auf den ersten Blick: Bei geduldiger Beobachtung und eingehender Betrachtung kann man eine kaum vermutete Zahl von Gästen entdecken. Man denke nur an die überall häufigen und an jedem Wegrand wachsenden Doldengewächse. Auf ihren weißen Blütenteppichen, die den Nektar in leicht zugänglichen Schälchen darbieten, findet sich so ziemlich alles ein, was gerne Süßigkeiten nascht: Kleine Weich- und Bockkäfer, primitive Bienen, Blatt-, Schlupf-, Weg-, Grab- und Faltenwespen, Raub-, Schweb- und Aasfliegen, Blütenwanzen und kurzrüsselige Spanner machen im bunten Durcheinander von der Gastfreiheit regen Gebrauch. Mehr „Blumenverstand“ bei den Insekten erfordern Blüten mit verstecktem Nektar. Manche von ihnen könnte man geradezu als „Intelligenzblumen“ bezeichnen, da sie bei der Nektarausbeute erhebliche Anforderungen an die Lernfähigkeit ihrer Gäste stellen, wie etwa Eisenhut, Rittersporn, Löwenmaul, Iris. Durch vielfältige eigene Beobachtungen geschult, können selbst Kinder und Schüler bald mühelos die besonderen Gestaltmerkmale von Tag- und Nachtfalterblumen, Bienen- und Hummelblumen, Fliegen- und Käferblumen erkennen. Aber auch wenn man seine Beobachtungen mehr zur persönlichen Belehrung und Unterhaltung anstellt, wird man über die Vielfältigkeit der Erscheinungen und Zusammenhänge immer wieder erstaunt sein. Doch nicht alle Gartenbesitzer und Naturfreunde, dürften ein unmittelbares und ausschließliches Interesse an insektenkundlichen Phänomenen haben - die Pflanzenporträts erhalten daher auch Informationen über die Bedeutung der jeweiligen Pflanze in der Volksmedizin und ihre Rolle in Brauchtum, Aberglaube und Mythologie.

2. Auflage 2009
Umfang: 165 Seiten mit 354 Farbfotos und 28 Zeichnungen

Art. Nr.: 2589

Blütenpflanzen und ihre Gäste - Teil 2